Ein Gastbeitrag von Mareike aus Berlin

Ich wette, du weißt mittlerweile wie eine Geburt so abläuft. Falls du selber noch eine vor dir hast, dann haben allerhand Freunde bereits dafür gesorgt und dich mit allerlei Horrorgeschichten ausgestattet, stimmt’s?

Wie auch immer es ist, ich kann dir versprechen, dass das Ergebnis zählt und das ist bekanntermaßen das größte Geschenk des Lebens! Sobald dein Kind auf der Welt ist, ist der Schmerz fürs erste vergessen. Anders als bei deinem Mann, der sich wahrscheinlich darüber beschweren wird, wie sehr seine Hand schmerzt 🙂

Es gibt ein paar Dinge, über die informiert dich meistens keiner im Vorwege.
Dazu gehört zum Beispiel, wie du mit deiner Blutungen im Nachgang am besten klarkommst oder auch wie man Narbenpflege betreibt oder wie du mit den undichten Brüsten hantierst, nachdem die Milch eingeschossen ist.

Bei mir schoss die Milch ein, als mein Schwiegervater das erste Mal zu Besuch war. Herrlicher Zeitpunkt. Nicht.

Ich habe hier ein paar Tipps für dich, Tipps, die du vielleicht noch nicht gehört hast.

„Surfbretter“ werden zu deinen neuen besten Freunden

Wie gesagt, nach der Geburt wirst du für ein paar Wochen lang bluten. Diese Blutung kann zwischen zwei bis sechs Wochen nach der Entbindung anhalten (manchmal auch länger) – das bedeutet, dass du dich mit „Surfbrettern“ bzw Wochenflussbinden eindecken musst.

Normale Binden reichen nicht aus. Außerdem kannst du mit deiner eventuellen Narbe an der Oberfläche hängen bleiben. Aua! Apropos Narbe: Kauf dir vor der Geburt ein schönes Entlastungskissen aus weichem Material, das sind so runde Hämorrhoiden Kissen, die mittig ein Loch haben. WELTKLASSE!

 

Netzschlüppis sind gar nicht so übel! 

Im Krankenhaus bekommt man an Anfang Einmal-Unterhosen angezogen. Diese Netzschlüppis sind äußerst praktisch, weil die deine immense Binde am richtigen Platz lassen.
Diese Einweg-Slips sind perfekt für die ersten paar Tage und viele Frauen finden sie sehr angenehm. Nimm dir am besten ein paar aus dem Krankenhaus mit.

Es gibt übrigens aus eine Reihe von Einweg-Slips in der Drogerie zu kaufen. Viele sind mit weichem Gummizug an den Beinen und der Taille ausgestattet, um einen komfortablen Sitz zu gewährleisten. Außerdem ruinierst du dir auch deine eigene Unterwäsche nicht.

Stilleinlagen sind ein Muss 

Ahh, apropos undichte Brüste. Die Ursache großer Verlegenheit und verantwortlich für viel schmutzige Spitze … aber seien wir ehrlich, es dient ja dem guten Zweck.
Investier ein paar Euro und kaufe dir gute Stilleinlagen. Ansonsten musst du jeden Tag deinen BH waschen. „Saure Milch“ riecht nicht soooooo gut.

In der Apotheke gibt es übrigens auch Heilwolle. Ich kann euch nur dazu raten, euch im Vorfeld schon einen kleinen Vorrat anzuschaffen. Diese Wolle ist ein MUSS bei wunden Brustwarzen!

Meine Freundinnen gaben noch folgendes zu Protokoll:

1. Ich habe sogar zwei große Binden zwischen zwei Schlüpfer geklemmt. Das war fast wie ein Binden-Sandwich, der mir einen zusätzlichen Schutz verlieh.

2. Mein Rezept gegen brennende Nähte: Zaubernusspulver mit Wasser mischen und den Sitzbäder darin machen. Eine Wohltat und schnell verheilende Nähte!

3. Ich lagerte ein Bein immer auf einem zweiten Stillkissen, das liess mich entspannen und gleichzeitig konnte ich so meine Wunde vor zuviel Reibung schützen.

4. Ich sag es dir: Ich hab am Anfang nur in der Dusche gepinkelt. Wasserstrahl ran und los ging´s…….Wasser lindert extrem.

5. Ich hab immer feuchtes Toilettenpapier verwendet, weil das weniger gerieben hat.

 

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