Nachhilfe ist eine vielversprechende Möglichkeit, wenn sich bei Schulkindern die Noten verschlechtern, aber auch präventiv das Gelernte zu festigen. Zahlreiche Kinder nehmen heute an außerschulischem Lernen teil und Eltern investieren Zeit und Geld in die umfassende Ausbildung ihres Nachwuchses. Da stellt sich natürlich die Frage, wie und wo findet man die richtige Nachhilfe, wie viel Zeit sollte der Extraunterricht in Anspruch nehmen und wie hoch dürfen die Kosten sein?

Welche Formen von Nachhilfe gibt es?

Es gibt unterschiedliche Optionen für Kinder an einer Nachhilfe teilzunehmen. Die erste Variante ist ein Nachhilfe-Institut, das sich auf Nachhilfe in unterschiedlichen Fächern spezialisiert hat. Mit einer der rund 3.000 Einrichtungen in Deutschland schließt man einen Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit oder bucht optional ein Leistungspaket. Wichtig ist dabei, die Vertragsbedingungen genau zu überprüfen. Die Nachhilfe wird von qualifizierten Nachhilfelehrern betreut. Eine andere, beliebte Möglichkeit bieten Privatnachhilfelehrer. Hier bieten meist Lehrer, Referendare, Studenten und Schüler zu einem Stundensatz private Nachhilfeleistungen in bestimmten Fächern an. Eine mittlerweile beliebte Alternative sind Online-Nachhilfe-Plattformen. Bei diesen meldet man sich an und kann über das Portal Einzelstunden mit einer der zertifizierten Tutoren buchen. Ob online Nachhilfe in Mathe, Deutsch, Englisch oder sogar Fächern wie Geografie, Rechnungswesen undVWL, die Online-Nachhilfeschulen mit einer 1:1-Lernsituation bieten attraktive Bedingungen für effizientes Lernen direkt von zu Hause aus.

Wie lange sollte die Nachhilfe gehen?

Nachhilfe dient dazu über einen überschaubaren Zeitraum die Noten zu verbessern, die vorher in den Keller gerutscht sind. Sie dient damit nicht als Dauerlösung, sondern als temporäre Unterstützung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kinder das eigenständige Lernen aus den Augen verlieren. Eltern eignen sich nicht als Nachhilfelehrer. Die enge Beziehung zum Kind wirkt sich in den meisten Fällen ungünstig auf eine effiziente Nachhilfe aus und schnell zeigen sich Ungeduld und hohe Leistungserwartungen, die Kinder nicht erfüllen können.

Wie viel darf Nachhilfe kosten?

Die Kosten für ein Lerninstitut liegen mit rund 90-150 € im Monat am höchsten. Private Nachhilfe von Studenten liegt im Schnitt bei 20 € pro Stunde und bei professionellen Nachhilfelehrern etwa bei 30 €. Online-Nachhilfe-Portale haben unterschiedliche Preisstrukturen. Diese sollten daher vorab in Bezug auf Kosten und Leistungen miteinander verglichen werden.

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