Du glaubst, Babys sind sich der Außenwelt gar nicht bewusst, bis sie ihren großen Auftritt haben? Tja… falsch gedacht! Hier sind sieben erstaunliche Dinge, die Babys im Mutterleib schon fühlen können!

1. Sie spüren die Berührung ihrer Mutter

Wenn du deinen Babybauch gerne streichelst und insgeheim die Hoffnung hegst, dass dein Baby es merkt und dir antwortet, dann liegst du damit goldrichtig, und dein Baby wird dir wahrscheinlich auch antworten.

Forscher der Universität Dundee untersuchten 23 Frauen, die zwischen der 21. Woche und der 33. Woche schwanger waren.

Die Frauen wurden gebeten, drei Dinge auszuprobieren: 1. Ihren Babys Geschichten vor zu lesen, 2. ihre Bäuche zu streicheln und- ja… 3. im Grunde nichts zu tun, also die Mütter lagen einfach still da, mit den Händen an ihren Seiten.

Die Ergebnisse zeigten, dass es die Berührung des Bauches war, die die ungeborenen Babys am meisten stimulierte – sie reagierten, indem sie sich auch bewegten.

Je älter der Fötus war, desto ausgeprägter war die Bewegung.

2. Sie können Musik hören

Ja, wirklich! Babys beginnen mit etwa 18 Wochen zu hören, und es verbessert sich stetig. Die Forschung zeigt, dass Babys sich an die Musik und die Stimmen, die sie im Mutterleib gehört haben, gewöhnen.

In einer kleinen Studie von der Universität Helsinki wurden beispielsweise zehn werdende Mütter gebeten, während des letzten Trimesters der Schwangerschaft einige Male pro Woche „Twinkle Twinkle Little Star“ in voller Lautstärke zu spielen.

Als die Babys geboren wurden, zeigten Tests, dass die Babys, die die Melodie kannten sich viel schneller beruhigen liessen als die, die die Melodie noch nicht kannten. Das Gehirn hatte die Melodie abgespeichert.

3. Babys hassen Zigaretten 

Ok das, ist nicht ganz sooooo neu. Denn natürlich wissen wir, dass Rauchen nicht gut für Mama oder Baby ist. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Rauchen von Zigaretten auch etwas ist, worauf das Baby unmittelbar reagiert und erkennt, wenn die Mutter gerade raucht.

Eine britische Studie an 20 schwangeren Frauen hat gezeigt, dass Babys im Mutterleib auf bestimmte Art und Weise reagierten, wenn ihre Mütter gerade rauchten.

Auf bewegliche 4D-Scan-Bilder, die nach 24, 28, 32 und 36 Wochen tausende kleiner Bewegungen im Mutterleib zeigten, war zu sehen, dass Föten, deren Mütter rauchten, signifikant höhere Raten von Mundbewegungen und Selbstberührungen aufwiesen als die von Nichtrauchern.

Die Forscher sind sich nicht sicher, warum dies so war, aber eine Theorie besagt, dass dies eine Stressreaktion ist.

4. Babys reagieren auf Licht

Babys Augen werden bereits nach 15 Wochen lichtempfindlich.

Ihre Augen sind zu diesem Zeitpunkt zwar immer noch geschlossen, aber sie können bereits helle Lichtreize von außerhalb erkennen.

5 Sie entwickeln Geschmacksknospen

Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass das, was die Mutter isst, die Geschmacksknospen des Babys beeinflusst. Die Geschmacksknospen entwickeln sich bereits in der neunten Schwangerschaftswoche.

Eine Studie lies eine Gruppe Mütter im dritten Trimester, und eine andere Gruppe Mütter in den ersten Wochen des Stillens, Karottensaft trinken. Eine dritte  Gruppe Mütter trank überhaupt niemals Karottensaft. Die Ergebnisse zeigten, dass die Babys von Mamas, die Karottensaft getrunken hatten, während des Abstillens lieber Karotten aßen als die Babys, die noch keine Karotten kannten.

6. Ein kaltes Glas Wasser lässt sie zittern

Wenn du jemals einen Moment erlebst, in dem du dein Babys nicht mehr spüren kannst, ist es möglich, dass deine Hebamme dir empfehlen wird, ein Glas kaltes Wasser zu trinken.

Diesen Trick, benutzen manchmal auch Gynäkologen um Babys in Bewegung zu bringen, wenn z.B. ein großer Ultraschalltermin ansteht. Das kalte Wasser kann das Baby durchaus aufwecken 🙂

7. Schluckauf 

Föten erleben Schluckauf bereits im ersten Trimester, häufiger aber im zweiten und dritten Trimester. Und dann sogar ziemlich häufig.

Es kann sein, dass sich der Schluckauf deines Babys wie kleine Krämpfe in deinem Bauch anfühlen. Sie werden sich auf jeden Fall ein wenig anders fühlen als die üblichen Bewegungen.

Du kannst  sogar sehen, dass dein Bauch komisch zuckt, wenn dein Baby alle paar Sekunden zappelt und springt – wie bei einem Schluckauf eben.

Mittlerweile weiß man, dass Schluckauf wichtig ist, denn das Zwerchfell des Babys trainiert quasi für den Ernstfall. Es übt sich theoretisch im Schlucken.

 

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