Til Schweiger; epa00873194 German actor Til Schweiger poses for photographers in Vienna on Wednesday, 29 November 2006. Schweiger is in Vienna to promote his film 'One Way'. EPA/ROLAND SCHLAGER

Mit Worten war er stark, nun wird Schauspieler Til Schweiger Taten folgen lassen: Der 51-Jährige will in Niedersachsen gemeinsam mit Freunden ein Heim für bis zu 600 Flüchtlinge bauen.

Bei Facebook hatte Til Schweiger zu einer Spendenaktion für Flüchtlinge aufgerufen, und sich damit auch – teilweise offen fremdenfeindliche Kritik – eingehandelt. Seitdem gibt der Schauspieler („Tatort“) zahlreiche Interviews, in denen er die Deutschen zu mehr Empathie auffordert. Flüchtlinge hätten das Schlimmste erlebt, so der Vater von vier Kinder etwa im „Stern“. „Und draußen tobt der Mob, der will sie anzünden“, warnte Schweiger weiter.

Auch eine Stiftung ist in Planung

Auf seiner Facebook-Seite wurde der Schauspieler daraufhin auch offen aufgefordert, seine Villa in Hamburg für Flüchtlinge zu öffnen oder Teile seines Millionenvermögens zu spenden. Nun lässt der 51-Jährige seinen Worten offenbar auch Taten folgen, wie die „Bild am Sonntag“ schreibt.

In einem Interview mit dem Blatt erklärte Schweiger: „Ich werde mit Freunden zusammen ein Flüchtlingsheim bauen. Anfang 2014 haben sie die alte Rommel-Kaserne in Osterode in Niedersachsen gebaut. … Wir wollen ein Vorzeige-Flüchtlingsheim bauen. Und ich werde eine Stiftung für traumatisierte Kinder gründen.“ Auf die Nachfrage des Blattes, wie das aussehen solle, antwortet er: „Es wird Freizeitangebote geben für Kinder, Werkstätten und eine Näherei, sodass die Menschen dort arbeiten können, eine Sportanlage und so weiter.“

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