Sie sind noch in der Minderheit, aber es werden mehr: Mütter, deren Kinder nach der Trennung beim Vater bleiben. Obwohl es dafür meist gute Gründe gibt, haben „Wochenend-Mütter“ mit massiven gesellschaftlichen Vorurteilen zu kämpfen.

Dass die Kinder nun einmal zur Mutter gehören, ist ein Glaubenssatz, den die meisten Menschen nach wie vor unterschreiben würden. Dabei leben laut Statistischem Bundesamt immerhin in 15 von 100 Fällen die Kinder beim Vater. Und die Welt wandelt sich. „Es gibt immer mehr Väter, die sagen: Ich kann das genauso gut,“ sagt Ulric Ritzer-Sachs von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung im urbia-Gespräch. „Und wenn das alle wollen, ist das auch völlig problemlos“. Zumindest, wäre es das, wenn nicht häufig Bekannte, Freunde und sogar engste Verwandte den getrennten Müttern mit Vorwürfen und offener Ablehnung begegnen würden.

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