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Endlich, die Zeit des Wartens ist vorbei! Die Wehen haben ihr ein Ende bereitet. Vielleicht war es auch ein geplanter Kaiserschnitt – auf jeden Fall ist das Baby nun endlich auf der Welt. Doch egal, wie gut sich die jungen Mamas und Papas vorbereitet haben: Jetzt werden sie von einer Welle von Dingen überrollt, die alle erledigt werden wollen.

Nur die Ruhe!

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Gerade junge Mütter haben im Kopf eine Checkliste mit allem, was nach der Geburt zu erledigen ist. Das Haus muss kindersicher werden: Die Treppe braucht ein Türchen, die Steckdosen müssen eine Kindersicherung erhalten. Aber Moment mal: Das Kleine kann noch nicht mal krabbeln und liegt noch selig schlummert an Mamas Brust. Diese Zeit sollte die junge Familie genießen und sich nicht damit stressen, dass das Haus auf das Kind angepasst werden muss. Solche Dinge haben noch Zeit und können Schritt für Schritt angegangen werden. Wer sich selbst gut kennt und weiß, dass Geduld nicht eben seine größte Stärke ist, sollte diese Dinge bereits vor der Geburt in Angriff genommen und erledigt haben. Dann kann die erste gemeinsame Zeit in Ruhe starten.
Das gilt übrigens auch für das Kinderzimmer. Im ersten Jahr schläft der kleine Schatz ohnehin am besten im Beistellbett oder im eigenen Bett im Schlafzimmer der Eltern. Das eigene Zimmer ist anfangs meist nur ein Ort, an dem das Wickeln in Ruhe möglich ist und wo das neu geschenkte Spielzeug eine gute Unterbringungsmöglichkeit erhält. Kann das Kleine krabbeln und beginnt, ein wenig zu spielen, ist das Zimmer durchaus praktisch, denn so besteht die Chance, das Wohnzimmer zum spielzeugfreien Raum zu erklären. Kleiner Tipp: Das klappt sowieso nicht, doch es ist gut, wenn im Kinderzimmer genügend Platz ist, um die Spielzeuge immer wieder vom Wohnzimmer dorthin zu befördern. Auch in Bezug auf das eigene Zimmer gilt also: Nur die Ruhe und es muss nicht alles am Tag nach der Geburt fertig sein!

Die frohe Kunde muss verbreitet werden

Etwas weniger Zeit sollten sich Eltern damit lassen, alle bekannten und Familienangehörigen offiziell über den Zuwachs der Familie zu informieren. Natürlich spricht sich das ganze schnell rum und jeder weiß darüber sofort bescheid, jedoch gebietet es die Etikette dies offiziell und meist in Form einer Karte im Umschlag zu verkünden. Auch hier gilt, dass diese Karten spätestens vier Wochen nach der Geburt versendet werden sollten. Da schon genug stressige Entscheidungen in dieser Zeit getroffen werden müssen, greifen die meisten Eltern hier auf Onlineshops wie beispielsweise Planet Cards zurück. Dort ist es möglich, die Karte zur Geburt praktisch online zu ordern und es ist sogar möglich, diese individuell zu gestalten. Der Kreativität sind beim Bestellen solcher Karten keine Grenzen gesetzt, da man aus verschiedenen Papiersorten, Farben der Karten und Art der Umschläge auswählen kann. Das kann die Mama sogar mit einer Hand beim Stillen des Babys erledigen! Einfach Farben und Papiersorten auswählen, Foto des Babys hochladen, persönliche Daten eintragen und bestellen. Ein sehr wichtiger Punkt auf der To-Do-Liste in Mamas Kopf ist damit abgehakt und die Etikette bleibt ebenfalls gewahrt.

Kleinigkeiten nach der Geburt

Einige Dinge müssen tatsächlich nach der Geburt erledigt werden, um diese Tätigkeiten kommt niemand herum. So stehen außer dem Versenden der selbst gestalteten Wunschkarte zur Geburt vor allem die Formulare in der Warteschleife. Der Antrag auf Kindergeld muss ausgefüllt werden, auch die Beantragung von Elterngeld ist nicht zu vergessen. Dazu kommt die Anmeldung des Kindes beim Einwohnermeldeamt, was sicherlich gern der Papa übernimmt. Der Träger des Kindergartens oder der Hortbetreuung eines eventuell vorhandenen Geschwisterkindes muss über die Geburt informiert werden, denn meist gibt es andere Tarife für Familien mit mehreren Kindern. Teilweise muss sogar schon der Antrag auf die Kinderbetreuung gestellt werden, denn der Wunschkindergarten ist vielleicht völlig ausgebucht. Des Weiteren gilt es, die Krankenkasse und den Arbeitgeber zu informieren, denn diese wollen über die Dauer des Mutterschutzes und der Elternzeit Bescheid wissen. Dies ist eine sehr gute Anwendungsmöglichkeit für Mamas To-Do-Liste, denn es ist ein herrliches Gefühl, einen Punkt nach dem anderen abhaken zu können.
Diese bürokratischen Aufgaben machen sicherlich am wenigsten Spaß, gleichzeitig gehören sie zu den wichtigsten, da sie die finanziellen Angelegenheiten der jungen Familie betreffen.

Ein kritischer Blick auf die Wohnung

Stillende Mütter suchen sich nicht selten Beschäftigungen, vor allem, wenn ihre kleinen Lieblinge zu den Genießern gehören und scheinbar ewig nuckeln können. Dies ist der Moment, in dem die Wohnung oder das Haus einem kritischen Blick unterzogen werden kann. Welche Veränderungen sind nötig, um das Haus später kindersicher zu haben? Gibt es Gegenstände, die von unten heruntergezogen werden können, muss die Balkontür gesichert werden? Gibt es Stolperfallen oder giftige Zimmerpflanzen im Haus? Manche Mütter ziehen sich dafür beim Stillen in einen Raum nach dem anderen zurück und überreichen die angefertigte Liste nach einigen Tagen dem oft ungläubigen Papa. Ich empfehle euch hier einen Risiko-Check durchzuführen. Doch auch hier sei wieder gesagt: Diese Dinge haben zumindest solange Zeit, bis das Kleine mobil wird und überhaupt erst die Gelegenheit hat, auf Entdeckerreise zu gehen! Vorher dienen sie dem Papa höchstens als Beschäftigungstherapie, wenn Mama und Baby wieder einmal in ihre eigene kleine Welt versunken sind.

Hauptaufgabe: Ankommen und Kennenlernen

Die meisten jungen Eltern stürzen sich viel zu schnell wieder in den Alltag. Dabei ist die erste Zeit mit dem Baby so schön und gibt die beste Gelegenheit dazu, anzukommen und sich gegenseitig kennenzulernen. Mütter von mehreren Kindern werden bestätigen, dass kein Kind wie das andere ist und die Erfahrungen vom ersten Kind nicht auf ein weiteres übertragbar sind. Zumindest nicht in jeder Beziehung und so ist es immer wieder ein neues gegenseitiges Finden, was Schlaf- und Stillzeiten angeht. Angesichts dessen, dass Hebammen nach wie vor zu sechs Wochen Wochenbett raten (auch wenn niemand darauf besteht, diese im Bett zu verbringen), dürfen Mamas ruhig einen Gang runterschalten und sich ganz und gar dem Baby widmen. Der Alltag kommt schnell genug wieder!

 

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