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Vor der Geburt denken die meisten Frauen bei Dammpflege vor allem an Damm-Massage, ganz im Sinne einer guten Geburtsvorbereitung. Und auch in der Vorsorge sind Geburtsverletzungen, wie der Dammschnitt bzw. Dammriss oft ein großes Thema. Es ist ja auch erst mal eine gruselige Vorstellung, dass sich dieser intime Bereich einer so ungeheuren Dehnung unterziehen muss und dann dabei eventuell noch verletzt wird.
Dieser Artikel erklärt, wie du deinen Damm nach der Geburt ganz einfach pflegen kannst. Dabei ist es ganz egal, ob du dein Kind mit intaktem Damm, mit Dammriss oder Dammschnitt auf die Welt bringst, denn dein Damm wird durch die Geburt immer heftig belastet und freut sich danach über jede Pflege, die er nur kriegen kann.

Verdammtes Tabu

Sobald die Geburt vorbei ist, wird das Thema Damm übrigens ganz schnell wieder zum großen Tabu. Denn über einen verletzen Damm spricht man nicht. Wie auch…?
Der Mutter wird natürlich gratuliert, es wird sich nach der Geburt erkundigt, eventuell auch danach, wie es ihr so ganz allgemein jetzt geht. Aber noch nie habe ich davon gehört, dass eine Frau ganz konkret nach ihrem Damm befragt wurde. Das wär ja auch seltsam: „Hey, hattest du eigentlich eine Geburtsverletzung? Und heilt sie gut? Was macht der Damm? Fühlt er sich noch wund an?“ Das ist nicht gerade ein anerkanntes Gesprächsthema und kommt im Ranking vermutlich gleich nach der Frage nach den Hämorrhoiden. Und dennoch sind das Fragen, die sich viele Frauen, vor allem vor der Geburt, stellen.
Auch hier im Blog ist einer der meistgelesenen Artikel „Damm-Massage – eine Anleitung“. (Natürlich hat er null Kommentare.) Und bei meinen Hausbesuchen bekomme ich ebenfalls sehr häufig Fragen gestellt, die sich um die Vor- oder Nachbehandlung des Dammes drehen. Es wird also höchste Zeit, dem nachgeburtlichen Damm den Raum zu geben, den er verdient

Ein Artikel von Jana Friedrich vom Hebammenblog. HIER!

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