Laboratory microscopic research macro concept
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Eine Frau verliert ihren Ehemann. In einem gemeinsamen Kind könnte er weiterleben. Doch alle Versuche einer künstlichen Befruchtung zu Lebzeiten sind gescheitert. Der letzte Hoffnungsschimmer: In einer Samenbank lagert noch das Sperma des Verstorbenen.

Am Traum vom gemeinsamen Kind hielt sie auch nach dem Tod ihres Mannes fest: Eine 35 Jahre alte Witwe hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) München auf Herausgabe des Spermas ihres verstorbenen Ehemannes geklagt – und den Rechtsstreit verloren. Die Frau darf sich nicht mit dem Sperma befruchten lassen, entschied das Oberlandesgericht München. Das OLG bestätigte damit ein Urteil des Landgerichts Traunstein und wies die Berufung zurück. Die Revision wurde allerdings zugelassen. Der Klägerin bleibt nun noch der Gang zum Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

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