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Ein Gastartikel von Anna aus München

Ich habe mich bewusst dazu entschlossen, nicht mehr arbeiten zu gehen und daheim zu bleiben, sobald ich Mutter werde.

Wenn eine Frau sich dafür entscheidet bei ihren Kindern zu hause zu bleiben, und nicht mehr arbeiten zu gehen, so hat das viele verschiedene Gründe. Für viele Mütter ist diese Entscheidung etwas ganz natürliches und ein starkes Bedürfnis , für andere kann es sich wie ein große Verpflichtung anfühlen und viele Frauen haben vielleicht gar keine andere Wahl, weil sie ein Kind haben, dass ihre volle Aufmerksamkeit braucht. Natürlich gibt es auch sehr viele Frauen, die sich vielleicht wünschen, daheim bleiben zu können und nur Hausfrau und Mutter zu sein, aber aus finanziellen Gründen ist das gar nicht möglich.

Frauen, die bewusst daheim geblieben sind, um NUR für die Kinder da sein zu können, werden immer wieder angefeindet. Die beliebtesten Anfeindungen habe ich heute mal aufgelistet.

1. Das Mama- Schuld- Gefühl

„Ach komm, Schuldgefühle kennst DU bestimmt nicht!“ 

Nur weil ich zu Hause geblieben bin, bedeutet es nicht, dass ich keine Schuldgefühle meinen Kindern gegenüber habe, denn Schuldgefühle haben nicht nur die Mütter, die zur Arbeit gehen. Nur weil ich quasi 24 Stunden, 7 Tage die Woche da bin, heißt das nicht, dass  sich nicht auch bei mir die Schuldgefühle einschleichen können. Denn jeder braucht mal ein bisschen Zeit für sich auch wir haben wichtige Dinge, die erledigt werden müssen, also parke auch ich mein Kind ab und an vor dem Fernseher und fühle mich abends schuldig und mies. Viele Mütter nehmen sich zum Beispiel vor, regelmäßig mit ihren Kleinen zu backen, aber die Realität sieht oft ganz anders aus.

2. Nur weil ich zu Hause bleibe, heißt das noch lange nicht, dass ich den Haushalt liebe

„Ach, du liebst doch den Haushalt, sonst würdest du doch nicht freiwillig daheim bleiben!“ 

Ich bin eine Mama, die nicht arbeiten geht, aber das bedeutet nicht, dass mein Haus immer makellos rein und perfekt organisiert ist. Genau genommen habe auch ich nicht jeden Tag stundenlang Zeit, um mich um die  Waschen zu kümmern, Klamotten zu bügeln, frische gesunde Mahlzeiten für die ganze Woche vorzubereiten und das perfekte Abendessen auf den Tisch zu stellen, wenn meine bessere Hälfte nach Hause kommt. Ich habe ein kleines Baby zu umsorgen, ich möchte eine schöne Zeit mit ihr erleben und wenn ich etwas nicht schaffe, dann ist das ganz normal. Das kommt vor, OBWOHL ich Zuhause bin.

3. Der morgendliche Stress 

„Ich könnte das nicht, ich brauche morgens Action!“ 

Egal wie hart mein ​​Tag war, und egal, wie schlecht ich auch geschlafen habe. Egal wie oft ich nachts aufstehen musste, es gibt mir ein warmes, schönes Gefühl im Bauch, wenn ich daran denke, dass ich morgens nicht aufspringen muss, wenn es immer noch dunkel draußen ist, um mich dann durch den morgendlichen Verkehr und den Nieselregen zu quälen. Den Stress vermisse ICH wirklich gar nicht.

4. Ich bin Zuhause  aber dennoch ist das ein verdammt anstrengender Job. 

„Och, komm schon, das bisschen Haushalt und Baby, DAS ist doch gar nichts! 

Auch im 21. Jahrhundert kommt es anscheinend immer noch zu dem Irrglauben, dass Mütter die Zuhause bleiben ein einigermaßen leichtes Leben führen. Von wegen! Anders als im Job, gibt es für uns keine Mittagspausen, wo man mal für eine Stunde abschalten kann und Kaffee und Kekse stehen auch nicht bereit und einen kleinen Bummel durch die Stadt nur mit sich allein kann man auch nicht einfach so machen. Mein Tag zu Hause dreht sich non-stop um Essenszeiten, Baby Bespaßung und um hektische Eile, um es zu Baby-Gruppe zu schaffen, bevor ich noch schnell in den Supermarkt gehen muss, um die wichtigsten Dinge fürs Abendessen einzusammeln. Abends frage ich mich öfter, wo der Tag eigentlich geblieben ist.

5. Bewusste Entscheidung 

„Ärgerst du dich nicht manchmal, dass du nicht arbeiten gehst?“

Es war eine bewusste Entscheidung, nicht mehr arbeiten zu gehen. Ich denke schon ab und an an die alten Kollegen aber ich ärgere mich nicht, mich so entschieden zu haben. Ich bekommen soviel mit von meinem Kind: Die ersten Schritte, die ersten Worte, die erste bewusste Umarmung. DAS ist schöner, als alles andere auf der Welt.

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