Happy little girl enjoys in sunset.Image is intentionally with grain and toned.
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von elternmorphose

Es gibt kaum einen Satz der öfter fällt als „Kinder brauchen Grenzen“. In beinahe jedem Erziehungsratgeber wird darüber geschrieben. Kaum ein Tag in Elterngruppen oder Foren, wo Grenzen kein Thema sind. Auch in der Facebook- unerzogen-Gruppe fallen öfter Sätze wie „unerzogen hin oder her, aber ganz ohne Grenzen geht es nicht“. In der Folge werden dann Dinge aufgezählt wie: „Ich kann mein Kind doch nicht durchgehend Fernsehen schauen lassen„ oder „Ich kann mein Kind nicht das neugeborene Geschwisterchen schlagen lassen“. In anderen Foren fallen dann eher Sätze wie „Kinder ohne Grenzen werden zu respektlosen oder gar kriminellen Erwachsenen“ oder „Sie müssen später auch auf die Lehrer und den Vorgesetzten hören“.

Auf der einen Seite ist da wieder einmal das Bild des respektlosen Tyrannen. Das Kind, das gezähmt werden muss und lernen muss sich zu fügen. Erziehung als unabdingbare Bedingung um den Menschen in die richtige Richtung zu lenken und zum Guten hin zu formen. Auf der anderen Seite steht die Unsicherheit darüber, was Grenzen denn nun sind und das Missverständnis zwischen einer beziehungsorientierten Elternschaft, Verwahrlosung, Verantwortung, Machteinsatz und schützender Macht. Das volle Programm also.

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1 Kommentar

  1. Guten Tag, Ich verstehe nicht ganz, wieso ist die Autorin dieses Textes nicht angegeben? Denn auf dem Link folgt der volle Beitrag von Aida S. de Rodriguez, eigentlicher Autorin, und hier ist es nicht angegeben, steht nur „veröffentlicht“ und „geschrieben von..“ Svenja Schuldt.

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