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„Sie banden meine Hände zusammen, damit ich mich nicht wehren konnte. Eine alte Frau drückte meine Beine auseinander und setzte das Messer an. Ich wurde nicht betäubt.“

Wir denken immer, Genitalverstümmelung von Frauen sei in Deutschland kein Thema, doch auch hier leben knapp 50.000 Frauen, die Opfer ritueller Gewalt geworden sind. Das geht aus einer Studie hervor, die das Familienministerium zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar erstmalig durchgeführt hat. Zwischen 1.500 und 5.700 weitere Mädchen sind von Eingriffen bedroht, sollten sie ihre Herkunftsländer in den Ferien besuchen.

Genitalverstümmelung findet hauptsächlich in Eritrea, dem Irak, Somalia, Ägypten und Äthiopien statt, aber auch andere Länder Afrikas sind betroffen. In Guinea sind 90 Prozent der Frauen beschnitten. 

 

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